BELLS ECHO | Events
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EVENTS

TRAILER

BELLS ECHO IV

– in zwei Akten –

26.04. |  20:00

Völkerschlacht­denkmal Leipzig

Restkarten via Abendkasse! [Einlass ab 20:00]


I.AKT: XANTEN [21:00]

by Friederike Bernhardt

Xanten,

Stadt in Nordrhein-Westfalen, Geburtsstätte einer der bekanntesten deutschen Sagen. Richard Wagner ließ sich für eine Vertonung des kleinen Schwanks mit Unterbrechungen 26 Jahre Zeit. Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt als Der Ring des Nibelungen.

Nicht nur Bayreuth, auch Worms greift seit 2002 wiederkehrend nach dem Mythos in Form der Nibelungenfestspiele. Jährlich wechselnde Teams aus Regie, Bühne, Kostüm und Schauspiel nähern sich der theatralen Version nach Friedrich Hebbel an.

2019 nun übernimmt die Leipziger Musikerin Friederike Bernhardt die Komposition der Bühnenmusik.

‘Xanten’ ist ein Auszug dieses Gesamtwerks und konzentriert sich auf die Figur Brunhilds, Königin von Island. Sie verlässt das Land und entsagt ihren übermenschlichen Kräften für einen Mann, der sie von Beginn an täuscht. Mit Gesang und Elektronik nähert sich die Komponistin dem Zustand ihrer allmählichen Rückbesinnung auf Herkunft und Natur an.

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II.AKT: GAIALYSE [22:00]

by Alex Röser, Stefkovic van Interesse, Felix Richter

Hinter dem Titel „Gaialyse“ verbirgt sich eine Komposition für Elektronik, Gesang, fünf Schlagzeuger und Monochord, komponiert vom Leipziger Musiker Alex Rœsr und zur Aufführung gebracht durch Stefkovic van Interesse, den Lichtkünstler Gen.Pi und das Ensemble Infaust unter Leitung von Ben Meerwein. Es solieren Lisa Sanladerer und Frieder Flesch.

Anhand impulshafter Sprachfragmente, Chorgesang, Poesie und synthetischer Klangsphären – intendiert als Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine – sucht das Stück nach Schnittmengen aus menschlicher Interpretationshoheit kollektiver Erinnerungen und der Unfehlbarkeit einer rationalen, artifiziellen Autorität.Verhandelt wird dies durch eine performative Interaktion des Chors, choreografiert von Jana Rath, und dem auf einem neuronalen Netz basierenden Objekt „Interspace“ von Birk Schmithüsen (Artes Mobiles).

INTERSPACE #3

Im Zentrum seiner künstlerischen Forschung steht für den in Leipzig und Berlin wirkenden Birk Schmithüsen das Verhältnis von #Technologie und ihrer Nutzbarkeit als #Medienkunst. Durch audiovisuelle Übersetzung, macht er unsichtbare, maschinengestützte #Lernsysteme sichtbar.
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“Neue Technologien nehmen mehr und mehr Raum in unserem Alltag ein. Derzeit versteckt sich die #Funktionalität zumeist in einer schwarzen Box hinter einem simplen und intuitiven #Interface. Für die Nutzung bedarf es keinerlei Kenntnisse über die zugehörige Funktionsweise digitaler Assistenten oder deren #Generierung von Wissen.”
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Um jene schwarzen Boxen zu öffnen, wendet Birk nicht sichtbare, abstrakte Prozesse, hinter Künstlicher Intelligenz, #BigData oder maschinellen Sehens als Ausgangsmaterial an, und wertet es zu Installationen, akustischen sowie visuellen Arbeiten um – #intermedial und #immersiv.
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Bei Interspace #3 handelt es sich um ein Objekt, dass eine spekulative, künstliche Intelligenz darstellt, in deren 13000 LEDs lesbare Muster aus Licht erscheinen.
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Die LEDs sind verbunden mit einem neuronalen Netzwerk. Aus verschiedenen #Sounds werden Daten generiert, die wiederum, zu dreidimensionalen Formen gewandelt, den Zustand bzw. das Stadium des #Netzwerks als lesbare Lichtmuster repräsentieren.
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Für Bells Echo IV wird Interspace mit den umgebenden Klängen interagieren, und einen Trialog zwischen #Mensch, #Maschine und #Architektur schaffen.
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http://kollektivartesmobiles.com/

POST ECHO

– Aftershow –

26.04. | 23:59

Institut für Zukunft

Karten via Abendkasse! [Einlass ab 23:59]

Wurzel_Post

DJ

WURZEL [00:00]

Stefan Wurzbach, Musikexperte und Vinyl-Liebhaber, ist Begründer von Gleichlaufschwankung, eines Magazins für elektronische Undergroundmusik. Auch bekannt als DJ Wurzel, widmet er sich jeweils am ersten Samstag des Monats Labels, publiziert Platten-Reviews oder spricht Live-Tipps aus. U.a. mit Nokogiribiki gilt ein besonderes Faible der elektromagnetischen, analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen – aka MCs – aka Musikkassetten.


 

Hope_Post


LIVE

HOPE [01:00]

Gerade waren sie in Bristol mit Jim Barr (Portishead) und in Berlin mit Olaf Opal (The Notwist) im Studio und auf Tour ging es mit ALGIERS, IDLES, LISTENER und METZ. Die „most promising German band right now“ (NBHAP.com) hatte ein super Jahr – unter anderem auf dem Eurosonic Noorderslag, Reeperbahn Festival, Pop Kultur und Haldern Pop. Im April beehren Sie uns im Institut für Zukunft. Mit im Gepäck: neues Material und eine bewegende Live-Show.

www.thisishope.de

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DJ

FREIKÖRPERKULTUR [02:00]

Freikörperkultur ist ein erdbasiertes DJ-Zweigespann, das hauptsächlich hartgesottene, verlangsamte Liebes-Techno-Musik spielt. Wenn die Glocken widerhallen, werden sie etwas Kick hinzufügen.


 

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DJ

ARCANGELO [04:00]

Arcangelo hat in den vergangenen fünf Jahren einen extrem vielseitigen Stil ausgebildet, von Punk über Metal, bis hin zu Jungle, Grime, Techno und Ambient. Jene hybriden Sets, mit einer stärkeren Orientierung zu Punk, führten ihn zuletzt an europäische Hotspots wie Tresor/Herrensauna, Rokolectiv Festival, META/Metaphore Collectif, Blank/Staub etc.

 

 

Oake_Post

DJ

OAKE [05:30]

Transportiert in intensiven, theatralischen Live-Shows, fesselt Oake Club- und Festival-Gänger_innen gleichermaßen. Egal, ob als Opener, all-night-ambient-vinyl-session oder hämmernder Abschluss – alles wird geleitet von furchtlosem Techno-Sound, der eine Vielzahl von Stilen zusammenbringt und auf einzigartige Weise zu Befriedigung führt.

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